ÖDP begrüßt Neuenheerser Schulinitiative

- private Grundschule auf gutem Weg -

Mehr und mehr nehmen auf den Dörfern die Dorfbewohner*innen ihr Geschick selbst in die Hand. Und in Sachen Grundschule bleibt den dort wohnenden Menschen auch kaum etwas anderes übrig. Da, wo vor allem Landespolitik aber auch die Kommunalpolitik versagt haben, geben sich Neuenheerser Bürger*innen nicht mit den Situation der Dorfschulschließung zufrieden. Sie haben nach Lösungen gesucht und einen Weg gefunden. Eine Initiative zur Gründung einer privaten Grundschule wurde gebildet und auf der Informationveranstaltung im vergangenem Monat in der Nethehalle informierte der Trägerverein über das neue mögliche Bildungsangebot in Neuenheerse. In Kooperation mit dem Gymnasium St. Kasper soll eine einzügige katholische Bekenntnisschule mit gebundenem Ganztag an 3 Tagen in der Woche und einem besonderen pädagogischen Konzept entstehen. Schulgeld soll nach Aussage des Trägervereins nicht erhoben werden. Die ÖDP-Fraktion sieht diese Schulinitiative positiv.
Da, wo Politik versagt, ist Bürgerengagement dringend erforderlich.
Ein Vorteil von Privatschulen besteht darin, dass sie nicht an die viel zu hohen Mindestschülerzahlen der staatlichen Schulen gebunden sind. Bei einer staatlichen Grundschule beträgt die Mindestschülerzahl pro Klasse 15 und die Obergrenze 29. Diese Werte sind für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) zu hoch und sie fordert hier dringend eine Korrektur. Viele Privatschulen beweisen seit Jahren erfolgreich, dass es wirtschaftlich möglich ist, kleinere Klassen zu bilden. Sie stellen im Wettbewerb des Gesamtsystems Schule eine Korrektur nicht sinnvoller staatlicher Vorgaben dar.
Das heißt aber nicht, dass sich die ÖDP in jedem Fall für private Schulen einsetzt. Zu viele private Schulen gefährden die Planungssicherheit der kommunalen Schulträger und erschweren Investitionen in die schulische Infrastruktur.
Vor 2 Jahren wurde durch landespolitische Vorgaben vom Rat der Stadt Bad Driburg das Ende der Grundschule in Neuenheerse zum Schuljahr 2018 beschlossen. Diese Fehlentscheidung gilt es zu korrigieren – wenn nötig, mit einer privaten Grundschule. ÖDP-Fraktion/Petra Flemming-Schmidt


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