ÖDP – Bad Driburg erste Fairtrade-Stadt im Kreis

In der vergangenen Woche sprach sich der Wirtschaftsförderungsausschuss einstimmig dafür aus, an der Kampagne „Fairtrade Towns“ teilzunehmen und die dafür erforderlichen Anträge zu stellen. Nach dem Ratsbeschluss vom November letzten Jahres hat die Verwaltung Bad Driburg als Bewerberstadt bei TransFair Deutschland e.V. registrieren lassen. Die ÖDP-Fraktion im Rat der Stadt Bad Driburg freut sich sehr, dass ihr Antrag aus 2014 Früchte trägt und bedankt sich bei der Steuerungsgruppe unter der Federführung des Grünen-Kollegen Bernd Blome sowie bei dem Baudezernenten Martin Kölczer von der Verwaltung für die gute Arbeit. Ein weiterer Beschluss – bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates zwei Produkte aus Fairem Handel anzubieten sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee auszuschenken sowie ein weiteres Produkt wie Tee und Zucker aus Fairem Handel zu verwenden – wurde ebenfalls einstimmig gefasst.
Von den fünf zu erfüllenden Kriterien – die ÖDP hat im Mitteilungsblatt schon mehrfach berichtet – sind die meisten erfüllt bzw. können leicht erfüllt werden. Nach Erfüllung der Kriterien und Prüfung durch FransFair e.V. wird der Titel FairTrade Stadt für zunächst 2 Jahre vergeben. Danach erfolgt erneut eine Überprüfung. „Fairer Handel schafft mehr Gerechtigkeit in der Welt und verbessert die Lebensqualität vor Ort“, so Bernhard Kornek, der die ÖDP-Fraktion in der Steuerungsgruppe vertritt. Der Erhalt des Siegels ist für die ÖDP lediglich ein Schritt in einem offenen Prozess. Das Angebot an fair gehandelten Produkten in Bad Driburg kann und sollte erweitert werden. Durch vielfältige Informationen, die den Weg zur Fairtrade-Stadt begleiten, soll bei den Bürgerinnen und Bürgern mehr Bewusstsein für den fairen Handel geweckt werden.

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