ÖDP zur Neuausrichtung der Grundschullandschaft

- keine übereilten Beschlüsse treffen -

In den vergangenen Wochen hat sich die Debatte über eine Neuausrichtung der Grundschullandschaft in Bad Driburg zugespitzt. Die Informationspolitik der Verwaltung war schleppend und die Verunsicherung unter den Eltern groß. Innerhalb weniger Wochen, vom 24.2. (Sitzung Ausschuss für Schulen, Bildung, Kultur und Sport) - 11./12.5. (Sitzungen der Bezirksausschüsse Dringenberg und Neuenheerse)) wurden die Bürger/innen mit einer Situation konfrontiert, die sich in der Grundschullandschaft zwar abzeichnete, aber für die es lt. Verwaltung 4 Lösungsvorschläge gab. Durch den engagierten Einsatz des Neuenheerser Initiativkreises für den Erhalt aller Grundschulen konnten noch zusätzlich 2 Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Der Bitte dieses Initiativkreises, ein Gespräch mit den betroffenen Eltern in Neuenheerse zu führen, da gerade die Grundschule in Neuenheerse akut von einer Schließung betroffen ist, wurde von der Verwaltung nicht entsprochen. Die Verwaltung zog diesem Gesprächsangebot ein Bürgerforum mit dem Schulentwicklungsplaner Dr. Rösner vor. Ausser reiner Informationspolitik von Seiten der Verwaltung, der Schulleitung, des Schulrates des Kreises Höxter und Dr. Rösner blieb wenig Raum für einen guten Gesprächsaustausch. Das war schon durch die "Größe" der Veranstaltung leider nicht möglich. Eine echte Debatte mit den Eltern kam erst gar nicht auf. Und jetzt soll entschieden werden - von der Politik. Wie geht es den Ratsherren - und frauen nach dieser gänzlich verschleppten Informationspolitik? Welche Bürger/innen, welche Grundschulkinder (jetzige und zukünftige) nehmen wir mit, welche lassen wir zurück? Wir müssen ALLE mitnehmen. Und dafür ist der Zeitpunkt einer Entscheidung im Augenblick zu früh. Nehmen wir uns in der Politik bitte mehr Zeit - für ALLE und ganz besonders für die Kinder.

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