Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung

ÖDP – in Sachen Schule unterwegs

- Informationsangebot genutzt –

Petra Flemming-Schmidt -Fraktionsvorsitzende der ÖDP im Rat der Stadt Bad Driburg-

Auf Wunsch der Fraktionen und der Schulleitung der Grundschule „Unter der Iburg“ hat der Schuldezernent der Stadt Bad Driburg Uwe Damer zusammen mit dem Unternehmen REFLEX Architektur_Stadtplanung aus Essen einen Termin an zwei Kölner Grundschulen organisiert. Dieser Termin war dazu gedacht, sich vor Ort ein Bild vom Raumkonzept mit dem dazugehörigen Lernkonzept der Schulen in Hinblick auf einen Um- bzw. Neubau der heimischen Grundschule zu machen und sich dementsprechend zu informieren.
Neben der Schulleitung (Frau Oeynhausen), den 3 Vertreterinnen des Lehrerteams und der Leiterin für den Offenen Ganztag nahmen von den 6 Fraktionen im Rat der Stadt die Fraktionen CDU, SPD und ÖDP sowie die UWG an der Schulbesichtigung teil. Von Verwaltungsseite waren lediglich Herr Damer und Frau Meier vom Schulamt vertreten.

Das Planungsbüro REFLEX (vertreten Herrn Haas, der SchulBauBeraterin Frau Grotkamp und der Architektin Frau Kataikko-Grigoleit), welches für die Bad Driburger Grundschule das „Pädagogisch-räumliche Konzept mit Raumbedarf“ (Machbarkeitsstudie) entworfen hat, führte durch den Informationstag.

Auf der Tagesordnung stand zuerst die Besichtigung der inklusiven Grundschule „EMAnuel“, eine Schule in städtischer Trägerschaft. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin führten jeweils 2 Schüler*innen in aufgeteilten Kleingruppen die Gäste durch ihre Schule. Zurzeit besuchen ca. 320 Kinder diese Schule, die für eine Fünfzügigkeit ausgelegt ist.
Mit welchem Enthusiasmus und großer Freude die Schüler*innen den Gästen aus Bad Driburg ihre Schule präsentierten war bemerkenswert. Eine Schule, die durch ihre Möglichkeit flexibler und variabler Raumnutzungen besticht, bei der Raum- und Lernkonzept Hand in Hand gehen und Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt wurden. Eine Schule, die sich hell und freundlich präsentierte. Die Vertreterin der ÖDP-Fraktion war beeindruckt.
Die Besichtigung der „Offenen Schule Köln“ – eine inklusive Grund- und Gesamtschule in privater Trägerschaft stand nach dem gemeinsamen Mittagessen auf dem Programm. Hier wurden die Unterschiede beider Schulen deutlich, sowohl vom Lern- wie auch vom Raumkonzept. Im Grundschulbereich besuchen hier ca. 100 Schüler*innen diese Schule.
Es gibt hier kein Klassenprinzip, die Kinder lernen in offenen jahrgangsübergreifenden Lerngruppen. Flexibel nutzbare Flächen und freie Raumgestaltung waren auch hier sichtbar.
Die „Industriebauweise“ - außen sowie innen – ließen eher nicht auf einen Schulbau schließen. Doch diese mit einfachen und kostengünstigen Mitteln geschaffene Einrichtung setzt Inklusion und Integration ganz selbstverständlich um.

Wichtig war für die ÖDP-Fraktion nach beiden Grundschulbesichtigungen: Was sagt das Lehrerteam der Grundschule Unter der Iburg nach dem Schulbesuch in Köln? Was nehmen sie mit für eine konkrete Planung „ihrer Schule“? Inwieweit können die in den stattgefundenen Workshops mit Lehrerteam, Kindern und Eltern geäußerten Wünsche und Anregungen mit einbezogen werden? Es bleibt spannend. Aber eines ist sicher: Der Neu- bzw. Umbau der Grundschule ist dringend notwendig und es muss nach diesem Besichtigungstag möglichst zügig weitergehen.

Petra Flemming-Schmidt

Zurück