Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung

Trinkwasserspender leider abgelehnt

- viele Fragen bleiben offen

Susanne Lausen - Robert Sammert, ÖDP-Fraktion im Rat der Stadt Bad Driburg

 

Im Ausschuss für Bau, Straßen, Umwelt und Klimaschutz wurde am 09.07.2026 die Errichtung eines öffentlichen Trinkwasserspenders mehrheitlich abgelehnt. Lediglich die Grünen als Antragsteller und die ÖDP stimmten für diese nachhaltige Lösung.

Stattdessen beschloss die Ausschussmehrheit einen Antrag der CDU-Fraktion: An heißen Tagen soll die Stadt Bad Driburg Wasser in PET-Flaschen kaufen und diese über den Werbering an Bürgerinnen und Bürger ausgeben.

Aus Sicht der ÖDP wirft dieses Vorgehen zahlreiche Fragen auf. Bislang ist unter anderem unklar:

  • Wurde der Werbering vorab in die Planungen einbezogen und stimmt er dieser Aufgabe zu?
  • Nach welchen Kriterien wird entschieden, wann Wasser ausgegeben wird? Gibt es feste Temperaturgrenzen oder entscheidet die Verwaltung im Einzelfall?
  • Wer trägt innerhalb der Verwaltung die Verantwortung für diese Entscheidungen?
  • Wie wird die Versorgung außerhalb der Ladenöffnungszeiten sowie an Sonn- und Feiertagen sichergestellt?
  • Wie viele Flaschen sollen täglich ausgegeben werden?
  • Welche Gesamtkosten und welche täglichen Kosten entstehen der Stadt?
  • Wie soll zusätzlich entstehender PET-Abfall vermieden oder reduziert werden?

Die ÖDP hält diese Fragen für notwendig, bevor das beschlossene Konzept umgesetzt wird. Ein öffentlicher Trinkwasserspender hätte dagegen dauerhaft Trinkwasser bereitgestellt, unnötigen Verpackungsmüll vermieden und den Verwaltungsaufwand deutlich reduziert.

Die ÖDP-Fraktion hat die Verwaltung deshalb um eine schriftliche Beantwortung der Fragen gebeten. Die Antworten sollen nach den Sommerferien in der Ratssitzung sowie im Ratsinformationssystem veröffentlicht werden.

Zurück