Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung

Wie geht es mit dem „Kurpark 2030“ weiter?

Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff stellt überarbeitetes Konzept vor

Petra Flemming-Schmidt ÖDP-Kreisvorsitzende HX-LIP-PB

 

Mit Spannung erwarteten nicht nur die Ratsmitglieder nebst Bürgermeister und Verwaltung
das weiter entwickelte Projekt „Kurpark 2030“ zum Gräflichen Park. Zahlreiche interessierte Gäste folgten der Sondersitzung am 09.02.2026.
Fast 3 ½ Jahre sind seit der ersten Präsentation und dem dazugehörigen Ratsbeschluss ins Land gezogen.
Und zwischenzeitlich haben sich so manche Bad Driburger*innen gefragt, was wird aus dem 2022 so publikumswirksam präsentierten Großprojekt.
Auf diese Frage hatte Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff und sein Team mit seiner erneuten Vorstellung des überarbeiteten Konzeptes eine Antwort.
Der erste Eindruck für die ÖDP-Fraktion – hier hat sich im Gesamtkonzept „Kurpark 2030“ etwas im positiven Sinn getan.
Überrascht war die Fraktion jedoch, dass hier wieder Zahlen aus dem Jahr 2015 in Hinsicht Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde gelegt wurden
(Studie „Wirtschaftsfaktor Heilbad, Gastgewerbe und Tourismus“ 2016 – dwif-Consulting GmbH).

Positiv bewertet die ÖDP, dass auf

- Panorama Chaussee
- Zufahrt Reelser Kreuz
- Hängebrücke
- Aussichtsturm

im überarbeiteten Konzept verzichtet wird.

Weiterhin kritisch wird die enorme Erweiterung des bereits bestehenden Golfplatzes, der zur Zeit mit großem Engagement vom Driburger Golfclub betrieben wird, gesehen.  

Positiv bewertet die ÖDP die Renaturierung von Bachläufen sowie das Anlegen neuer Teiche.
Auch der Kurwaldpark und der Naturlehrpfad mit Windwippe (siehe Kunstpfad Nieheim) werden positiv gesehen. Bei den geplanten Rad-, Lauf- und Wanderwegen gibt es mit Sicherheit Gesprächsbedarf,
inwieweit vorhandene Wege genutzt oder Wege verlegt werden.
Eine Verbindung der Moorerlebniswelt zum geplanten Moorpark ist begrüßenswert.

Nicht überrascht hat die ÖDP-Fraktion die kritische Einschätzung und Sicht von Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff zum Thema Thermenhotel in Bad Driburg.
Große Bedenken hat die ÖDP Bad Driburg seit Beginn der Vorstellung des Konzepts der InterSPA-Gruppe.
Zu dem fragwürdigen und intransparenten Verfahren diesbezüglich hat die ÖDP bereits im Mitteilungsblatt vom 23.01.2026 (Martin Blumenthal) intensiv Stellung bezogen.
Auch bei dem Projekt Thermenhotel braucht es volle Transparenz und belastbare Konzepte, alles andere wäre verantwortungslos gegenüber Stadt und Bürgern.
Mit einem Alternativkonzept hat sich die ÖDP bereits 2024 auseinandergesetzt (Wohnmobil-Park statt Thermenhotel).
Das Angebot des Gräflichen Parks hinsichtlich weiterer Alternativkonzepte sollte seitens der Stadt nicht unbeachtet bleiben.

Petra Flemming-Schmidt

Zurück